Ausgabe 88 – November / Dezember 2015:


Editorial

Bleiben wir im Gespräch

von Sonja Radatz

 

502083 web R K B by Alexander Dreher pixelio.deAlexander Dreher / pixelio.de

Schauplatz Führung, erste Reihe fußfrei: Da gibt es den Jour fixe, den die meisten Führungskräfte gerne im Team abhalten, damit sie nicht gezwungen sind, sich tatsächlich im Einzelgespräch mit jedem ihrer Mitarbeiter auseinander zu setzen (aber natürlich würde keiner von ihnen das so formulieren!). Und da gibt es – selbstverständlich! – das jährliche Mitarbeitergespräch, für das die Führungskräfte regelmäßig ein Kompendium fordern, am liebsten eine Checkliste, an die sie sich „verbindlich“ halten können. Nein, natürlich nicht Sie – ich spreche hier nur über Ihre Kollegen! Und selbst mitsamt Kompendium und Checkliste stockt häufig das Gespräch. Worüber sollte man auch sprechen, wie einen Dialog entfalten? Und warum?

 

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Brennpunkt

Und wie schaffen Sie es, im Gespräch zu bleiben?

von Sonja Radatz

 

490011 web R K by Konstantin Gastmann pixelio.de

Konstantin Gastmann / pixelio.de
Das „im Gespräch bleiben“ hat ja zwei Ausrichtungen: Einerseits geht es darum, im Gespräch (also im Dialog) mit den Mitarbeitern, den Vorgesetzten, den Kollegen, den Kunden zu bleiben – und andererseits geht es darum, „im Gespräch“ (also interessant) zu bleiben. Beides sind zentrale Kriterien für den Erfolg im Unternehmen – meint Sonja Radatz in ihrem Artikel.

 

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Cover

Relationale Führung in der Praxis: Kommunikation als sinnvoller Dialog

von Heike Jorkiewitz

 

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Stefanie Salzer-Deckert / pixelio.de

Führung und Führungskommunikation scheinen einfach zu sein – auch wenn immer wieder die Frage aufkommt, ob wir mit dieser aktuell gelebten, „einfachen" Kommunikation auch tatsächlich unsere Ergebnisse erzielen. Die Geschäftsführerin des Sonnenparks Pratteln, Heike Jorkiewitz, vergleicht die typische, klassische Kommunikation und Führungsgestaltung mit jener im Relationalen Ansatz – und ortet gravierende Unterschiede, vor allem in den praktischen Ergebnissen, die damit jeweils erzielt werden.

 

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Nach-Gedacht

Tiefensystemische Führung - Humberto Maturana weitergedacht und gelebt

von Gerhard Scholz

 

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Claudia Brefeld / pixelio.de

Obwohl H. Maturana eigentlich Biologe ist, wurden seine Gedanken und Konzepte besonders in Psychologie, Pädagogik und Managementlehre aufgegriffen. Nehmen wir als Ausgangspunkt die Theorie der Tiefensystemik, so steht der Beobachter von Moment zu Moment mit seinem geistig-körperlichen Erleben radikal im Zentrum. Der Fokus liegt nicht nur auf dem Bewusstsein (Achtsamkeitsaspekt), sondern insbesondere auf dem Unbewussten Geist (Weisheitsaspekt): Es geht zusätzlich um die Koordination von unbewussten Wünschen und Emotionen und daraus ergibt sich fast zwangsläufig die Klärung der Frage: Was hat dies alles mit Führung zu tun?

 

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Theorie und Praxis

Stolz in der Führungskommunikation und Veränderung:

Una Leccion del Tango Argentino

von Frauke Nees und Ralf Wetzel

 

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Thomas Siepmann / pixelio.de
Der Ruf des Veränderungsmanagements hat seit einiger Zeit ordentlich gelitten. Der Erfolg blieb zunehmend aus, was auch am formalisierten Prozessdesign lag, das Kreativität und Veränderungsbereitschaft regelmäßig erodieren ließ. Gegen das weitläufig moderne Konditionalprogram der organisationalen Veränderung erinnert unser Beitrag an einen maßgeblichen Treiber von Veränderung, der im puritanischen Westen komplett und folgenreich unter die Räder gekommen ist: Stolz. Am Beispiel des argentinischen Tango zeigen wir, welche Rolle Stolz in sozialen Beziehungen spielt, welche unbändige Kraft sich darin verbirgt und wie das westliche Managementdenken von einer darauf abgestimmten Beziehungsgestaltung zwischen leader und follower profitieren kann.

 

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Draußen in der Praxis 1

Gekonnt eskaliert: 6 Tipps, wie Sie das Feuer eines Konfliktes garantiert so richtig zum Lodern bringen

von Linda Schroeter

 

540579 web R B by Peter Hebgen pixelio.de

Peter Hebgen / pixelio.de

Konflikte lösen, höflich miteinander umgehen, zielorientiert und freundlich sein... Langweilig! Was kann man tun, wenn man im grauen Büroalltag mal wieder einen richtig heißen Konflikt erleben will? Einen, von dem man abends auch leidenschaftlich und hilflos wütend erzählen kann? Die gute Nachricht zuerst: Es gibt unzählige Möglichkeiten, um aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Schon mit Hilfe des kleinsten Anlass kann man mit etwas Geschick dramatische Szenen entstehen lassen.

 

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Draußen in der Praxis 2

Selbst Psychopathen können durch die Rege gewinnen!

von Malte W. Wilkes

 

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Ernst E. Albrecht / pixelio.de

Sprechen wir umgangssprachlich von „Psychopathen“, dann fallen uns nicht wenige Unternehmer und Politiker ein: Apple-Gründer Steve Jobs und Ex-US-Präsident Bill Clinton gehören dazu. So jedenfalls der britische Wissenschaftler Kevin Dutton in seiner Analyse. Und auch Guru Bhagwan alias Osho, geboren als Chandra Mohan Jain, soll man dazu zählen. Seine Reden und Lectures sind legendär und noch heute zu erstehen. Der Meister dazu: „Fünf Prozent der Menschen sind intelligent, die restlichen 95 Prozent sind unsere Anhänger.“ „Psychopathen“ gelten als rücksichtslos, besitzen einen Mangel an Empathie, sind trickreiche und sprachgewandte Blender mit oberflächlichem Charme, lügen oft ohne Skrupel. Und doch – sie gewinnen Anhänger über Anhänger durch ihre Reden. Warum sollte das einem anständigen Politiker, einem anständigen Unternehmer oder einem anständigen Manager nicht auch gelingen?

 

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Serie - Teil 3

Führungskräfte müssen stören

von Jens-Uwe Meyer

 

629812 web R K B by Jorma Bork pixelio.de

Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Manager und Führungskräfte haben eine entscheidende Rolle wenn es um die Innovationsfähigkeit von Teams, Abteilungen und Unternehmen geht. Durch den richtigen Führungsstil können sie Mitarbeiter gezielt zu neuen Ideen und erfolgreichen Innovationen führen. Doch wie geht das eigentlich? Im 3. Teil seiner Serie spricht Jens-Uwe Meyer über eine wichtige Voraussetzung für die Sicherung von Innovation: Führungskräfte müssen Mitarbeiter stören!

 

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Tools

Das Prinzip der minimalen Führung

von Jens-Uwe Meyer

 

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Bernd Kasper / pixelio.de

Führungskräfte müssen sicherstellen, dass ihr Bereich seinen Beitrag zum Erreichen der Unternehmensziele leistet. Das ist ihre zentrale Aufgabe. Daran hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nichts geändert. Radikal gewandelt haben sich aber die Rahmenbedingungen, unter denen Führungskräfte diese Aufgabe wahrnehmen – aufgrund der Veränderungen in den Unternehmen und in deren Umfeld.

 

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