Beiträge

Ausgabe 91 – Mai / Juni 2016:


Editorial

Brauchen wir noch Teams?

von Sonja Radatz

 

1

Wunderbar funktionierende Teams werden auseinandergerissen und zu „modernen“ fliegenden Teams, die ab dann in immer neuen Projekten immer wieder das Rad neu erfinden. Viele Führungskräfte setzen auf „gesunde“ Konkurrenz und betrachten Ihre Teammitglieder als Einzelkämpfer, die nur „im Team“ (dann aber leider nicht so sinnvoll) zusammensitzen, wenn Ergebnisdurchsprachen angesagt sind (und dann spricht der Chef mit jedem einzeln, während sich alle anderen langweilen). Wieder andere sind froh, wenn sie die Ergebnisse von jedem einzelnen Mitarbeiter bekommen und lassen die Bedeutung des Teams und dessen Weiterentwicklung in das Bodenlose fallen.
Ja, viele gehen zu oft davon aus, das Team wäre die Summe seiner Teile.
WEITERLESEN

 

AUSGABE BESTELLEN

 


 

Brennpunkt

Brauchen wir noch Teams? Brauchen wir noch Teamarbeit?

von Sonja Radatz

 

2

Natürlich sehen wir sie noch – „Teams“ soweit das Auge reicht. Aber sind das noch echte Teams, oder tragen sie bloß den Namen? Wie oft sprechen wir von Teams, wenn wir eigentlich eine Gruppe mit ganz unterschiedlichen Foki vor uns haben; wie oft sprechen wir von Teams, wenn es eigentlich um eine Projektgruppe geht, die nur begrenzt zusammenarbeitet? Und: Wo sind dann die Teams? Brauchen wir sie noch – oder sind sie ein Relikt mit gestern? Und was tun wir dann mit unserer Teamarbeit? Sonja Radatz überlegt in ihrem Artikel, ob „Teams“ und „Teamarbeit“ aus Relationaler Sicht noch brauchbare Begriffe sind, wann sie noch gelten und wie dann sinnvolle Teamarbeit aussehen kann, die auf den Punkt kommt.

 

WEITERLESEN - AUSGABE BESTELLEN

 


Cover

Ganz einfach besser kommunizieren: Das „Cooperation“ Programm

von Ben Furman

 

3

Was brauchen Menschen, die – in welchem Kontext auch immer – zusammen arbeiten, um erfolgreich zu kommunizieren und auftretende zwischenmenschliche Probleme nachhaltig lösen zu können?
Ben Furman stellt in diesem Artikel die Weiterentwicklung seiner Reteaming- und Twinstar-Methodik vor.
Er hat in den letzten 30 Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Tapani Ahola eine große Anzahl an lösungsfokussierten Methoden entwickelt. Er erklärt, warum er den Begriff des „Teams“ nicht so eng sieht und wie er heute wie morgen Teamarbeitsinstrumente wie sein „Cooperation-Programm“ erfolgreich in Gruppen der Zusammenarbeit anbietet.

 

WEITERLESEN - AUSGABE BESTELLEN

 


Nachgedacht

Das Strassenbettler-Paradoxon: Change aus dem Nichts heraus schaffen

von David Schmaltz

 

3

Was haben erfolgreiche Change-Prozesse und erfolgreiche Straßenbettler gemeinsam? Nun, auf den ersten Blick gar nichts. Auf den zweiten Blick jedoch sehr viel: Gerade Straßenbettler stehen „Change“ sehr offen gegenüber. Sie interessieren sich dafür, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Und: Sie sind häufig sehr kreativ dabei, Change möglich zu machen.
Alles startete damit, dass meine liebe Frau und ich an der Straßenbahnhaltestelle mitten in Wien standen und auf die Ringstraßen-Straßenbahn warteten, die uns zum anderen Ende von Wien bringen würde.
Wir hatten eine Mission vor uns.

 

WEITERLESEN - AUSGABE BESTELLEN

 


Theorie und Praxis

Sozial vernetzt: Das „WIR“ gewinnt

von Anne M. Schüller

 

4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der kometenhafte Aufstieg des Social Web ist wohl der beste Beweis: Menschen sind höchstens ein ganz klein wenig „Ichlinge“: Die These vom „Social Brain“ setzt sich auch in den Unternehmen immer mehr durch. Sie besagt, dass Menschen nicht primär auf Egoismus und Konkurrenz ausgerichtet sind, sondern auf Zusammenarbeit und gelingende zwischenmenschliche Beziehungen.
So ist es die vielleicht größte Herausforderung in den Führungsetagen, zu verstehen, wie Gemeinschaften funktionieren.
Denn dann verstehen wir auch die neue von Digital Natives inspirierte Arbeitswelt, meint Anne M. Schüller in ihrem Artikel.

 

 

WEITERLESEN - AUSGABE BESTELLEN

 


Serie - Teil 2

Watzlawicks Weltbild, oder: Die Kunst des Konstruktivismus

von Andrea Köhler-Ludescher

 

4

Wie dachte Paul Watzlawick? Wie ist sein konstruktivistisches Weltbild entstanden? Und welche zentralen Ideen formen dieses Weltbild, machen es richtungsweisend?
Andrea Köhler-Ludescher, die Großnichte von Paul Watzlawick, beschreibt im Teil 2 ihrer Serie, wie Paul Watzlawicks Weltbild entstand und wie er es lebte – ausgehend von seinem Buch „Wie wirklich ist die Wirklichkeit. Wahn, Täuschung, Verstehen“, einem der erfolgreichen Bücher von Paul Watzlawick, in dem der Wirklichkeitsforscher 1976 sein umfangreiches Wissen u.a. zur Welt des Pferdes «Kluger Hans», das «sprechen konnte», oder des Tanzes der Bienen, Spionageverstrickungen sowie des Pupillentricks der chinesischen Jadehändler aber auch zu möglicher Kommunikation mit Extraterrestrik und Tachyonen zusammenfasst und im Rahmen eines von ihm entwickelten Weltbildes gestaltet.


WEITERLESEN - AUSGABE BESTELLEN

 

 


Tools

Das Prinzip der minimalen Führung: Ohne Teamführung leider nein

von K. Kissel

6

Die Arbeitsstrukturen und -beziehungen in den Unternehmen haben sich verändert. Auch die (Persönlichkeits-)Profile der (jungen) Mitarbeiter haben sich gewandelt. Deshalb müssen die Führungskräfte ein neues Selbstverständnis entwickeln und ein verändertes Führungsverhalten zeigen. Aber: Ohne Teamarbeit geht es nicht – meint Klaus Kissel.

Je flacher die Hierarchie in einem Unternehmen ist und je vernetzter, zum Beispiel aufgrund der Komplexität der Aufgaben, die Strukturen in ihm sind, umso zentraler wird die Leistung, die ein Team erbringt. Das heißt: Die einzelnen Mitarbeiter sind beim Erledigen ihrer Aufgaben auf die Kooperation mit und Zuarbeit von Kollegen angewiesen. 

 

WEITERLESEN - AUSGABE BESTELLEN

 


Praxisfragen

„Wie kann ich mit Widerstand in Teams umgehen?“

von Sonja Radatz

 

7

In dieser Rubrik bearbeitet Sonja Radatz die Fragen der Leser aus der Praxis – aus ihrer Relationalen Sicht, die doch oft recht überraschende Wendungen in die Antwort bringt.
In dieser Ausgabe beantwortet Sonja Radatz aus einer Relationalen Sicht die Frage, „Wie kann ich mit Widerstand in Teams umgehen?“ Und das kennen wir ja alle: Wir bemühen uns redlich, den Teammitgliedern attraktive Angebote zu machen – und dann werden diese gequält lächelnd einfach abgelehnt.

 

WEITERLESEN - AUSGABE BESTELLEN

 


Kolumne

Zwischenräume, oder: Achten auf das, was nicht da ist

von Georg Iselin

 

7

Erinnern Sie sich an das Gedicht von Christian Morgenstern vom “Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun”? Und dass der findige Architekt just aus diesem Zwischenraum ein großes Haus gebaut hat?
Ich möchte Sie einladen, Ihre Aufmerksamkeit kurz auf das Phänomen der Zwischenräume und der Auslassungen zu richten.
Zwischenräume sind auch Räume; als Übergänge liegen sie zwischen Gegenständen oder Ereignissen, denen unsere Hauptaufmerksamkeit gilt. Sie haben etwas Verbindendes oder Trennendes, aber keine eigene Botschaft.

 

WEITERLESEN - AUSGABE BESTELLEN